Direkt zum Inhalt springen

Fragen und Antworten

Was ist seit dem 1. März 2010 neu?

Bis zum 29. Februar 2010 mussten der Pass und die Identitätskarte über die Gemeinden bestellt werden. Seit dem 1. März 2010 wird der Pass und das Kombiangebot (Pass mit IDK) bei der ausstellenden Behörde des Kantons beantragt. Im Kanton Thurgau ist dies die kantonale Ausweisstelle mit dem Erfassungszentrum in Frauenfeld und dem Erfassungszentrum in Weinfelden. Die Bestellung einer Identitätskarte (ohne Pass) erfolgt im Kanton Thurgau nach wie vor über die Wohngemeinde.

Kann ich die Gültigkeit meines Passes verlängern lassen?

Nein! Eine Gültigkeitsverlängerung der Pass-Modelle 03, 06 und 10 gibt es nicht! Wenn die Gültigkeit Ihres Passes abläuft, müssen Sie einen neuen Pass beantragen.

Wie beantrage ich den neuen Pass 10 oder das Kombiangebot (Pass mit IDK)?

Sie können den neuen Pass oder das Kombiangebot (Pass mit IDK) per Internetbeantragen. Sie können den Pass oder das Kombiangebot (Pass mit IDK) jedoch auch telefonisch unter der Nummer 058 345 13 70 EFZ Frauenfeld oder 058 345 13 80 EFZ Weinfelden beantragen. Um längere Wartezeiten und mehrmalige Anrufversuche zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen aber die Bestellung über das Internet zu tätigen.

Was kostet der neue Pass 10? Was kostet das Kombiangebot (Pass mit IDK)?

Kosten Pass 10 :
  • Erwachsene Fr. 145.-- (Fr. 140.-- plus Fr. 5.-- Porto)
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Fr. 65.-- (Fr. 60.-- plus Fr. 5.-- Porto).
Kosten Kombiangebot (Pass mit IDK):
  • Erwachsene Fr. 158.-- (Fr. 148.-- plus Fr. 10.-- Porto)
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Fr. 78.-- (Fr. 68.-- plus Fr. 10.-- Porto).

Bitte beachten Sie beim Porto für das Kombiangebot: Da der Pass und die IDK von zwei verschiedenen Produzenten hergestellt werden, werden sie separat zu je Fr. 5.-- Porto versandt!

Wie lange sind der Pass 10 und die Identitätskarte gültig?

Für Personen, die zum Zeitpunkt des Antrages das 18. Lebensjahr erreicht haben: 10 Jahre.
Für Personen, die zum Zeitpunkt des Antrages das 18. Lebensjahr nicht erreicht haben: 5 Jahre.

Wie lange dauert die Ausstellung?

Die Lieferfrist für einen Pass 10 beträgt ab dem Zeitpunkt, in dem die biometrischen Daten erfasst sind und der Antrag bewilligt ist, im Inland maximal 10 Arbeitstage, im Ausland 30 Arbeitstage.

Kann ich mein eigenes Foto mitbringen?

Grundsätzlich nicht. Falls ein eigenes, digitales Foto verwendet werden soll, muss dieses auf einem unverschlüsselten und nicht gegen Zugriff geschützten USB-Stick (File-System FAT 32) in einem separaten Verzeichnis gespeichert sein und den sehr strengen Qualitätsanforderungen des Bundes entsprechen.
Das Mitbringen einer eigenen Fotografie hat keine Gebührenreduktion der Ausweise zur Folge. Der antragstellenden Person wird kein Ersatz für ihre Auslagen erstattet. Die ausstellenden Behörden haften nicht für allfällige Datenverluste auf dem USB-Stick. Gleichwohl wird ein digitales Foto in der Ausweisstelle Biometrie erstellt.

Welche biometrischen Daten werden erfasst?

Im Pass 10 werden das Gesichtsbild, zwei Fingerabdrücke und eine digitale Unterschrift erfasst und gespeichert.

Gibt es weiterhin einen provisorische Pass?

Ja, der provisorische Pass wird weiterhin ausgestellt. Ab 1. Januar 2014 muss der provisorische Pass direkt im EFZ Weinfelden bestellt werden. Das EFZ Frauenfeld stellt keine provisorische Pässe aus! Für Reisen in und durch die USA ist der provisorische Pass nicht gültig. ACHTUNG! Auch einige andere Staaten, nebst den USA, anerkennen den provisorischen Pass nicht! (siehe unter "Provisorischer Pass".) Verbindliche Auskünfte zu den Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen des Ziellandes sind deshalb bei der betreffenden Botschaft oder dem betreffenden Konsulat einzuholen.

Was muss ich bei einem Ausweisverlust unternehmen?

Was tun im Inland?

  1. Machen Sie sofort eine Verlustanzeige bei einer Schweizer Polizeidienststelle. Die Kantonspolizei schreibt Ihre Ausweisnummer zur Fahndung aus.
  2. Nach erfolgter Anzeige können Sie einen neuen Ausweis beantragen. Die Verlustanzeige müssen Sie am Erfassungstermin vorlegen. Bitte bringen Sie auch sämtliche Dokumente mit, anhand derer Sie Ihre Identität nachweisen können. (Fahrausweis, IDK, GA etc.)

Was tun im Ausland?

  1. Machen Sie sofort eine Verlustanzeige bei einer lokalen Polizeistelle.
  2. Nach erfolgter Anzeige können Sie bei der örtlichen schweizerischen diplomatischen oder konsularischen  Vertretung einen neuen Ausweis beantragen. Die Vertretung meldet den Verlust den schweizerischen Behörden. Das zuständige Bundesamt für Polizei schreibt Ihre Ausweisnummer sofort zur Fahndung aus.
  3. Auch wenn Sie keinen neuen Ausweis benötigen, sollten Sie Ihren Ausweisverlust nach Möglichkeit der örtlichen Schweizer Vertretung melden, damit diese Ihre Ausweisnummer sofort zur Fahndung ausschreiben lässt.
  4. Wenn Sie den Verlust nicht bei einer schweizerischen Vertretung im Ausland gemeldet haben, müssen Sie nach Ihrer Rückkehr eine Verlustanzeige bei einer schweizerischen Polizeidienststelle machen, damit diese Ihre Ausweisnummer zur Fahndung ausschreibt. Diese Aufgabe übernimmt die ausländische Polizeistelle nicht.

Auslandschweizerinnen und -schweizer, die im Ausland einen Ausweis verloren haben, müssen den Verlust ebenfalls der zuständigen schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung melden.

Tipp: Um bei einem Ausweisverlust im Ausland gewappnet zu sein, empfehlen wir Ihnen, getrennt von Ihrem Ausweis eine Kopie der Personalienseite Ihres Passes bzw. Ihrer Identitätskarte mitzuführen. So können Sie, falls Ihr Ausweis gestohlen wird oder verloren geht, der Polizei die Nummer des abhanden gekommenen Ausweises angeben.

Was gilt als Verlust des Ausweises?

Als Verlust eines Ausweises gilt jegliches Abhandenkommen des Ausweises, sei es durch Diebstahl, Verlieren/Verlegen oder vollständige Zerstörung. Für die Beantragung eines neuen Ausweises aufgrund eines Verlustes im In- oder Ausland muss eine Verlustanzeige einer schweizerischen oder ausländischen Polizeistelle vorliegen. Der Verlust eines Ausweises hat dessen Ungültigkeit zur Folge.
Ein aufgefundener Ausweis darf weder zurückerstattet noch weiterverwendet werden.
 

Was bringt überhaupt die elektronische Speicherung der Daten im Pass?

Durch die elektronische Speicherung von biometrischen Daten im Schweizer Passwird dieser besser gegen missbräuchliche Verwendung geschützt als die bisherigen Passmodelle. Das Erschleichen eines Passes und das Verwenden eines gestohlenen oder verlorenen Passes werden erheblich erschwert, weil Foto, Fingerabdrücke und Unterschrift elektronisch gelesen und mit denjenigen der Person verglichen werden können, die den Pass vorweist - sei es bei einer Grenzkontrolle oder bei der Beantragung eines neuen Passes.

Sind die Daten sicher?

Ja. Die Daten im neuen Pass sind in Anwendung der internationalen Normen so gesichert, dass sie nicht unbemerkt manipuliert oder kopiert werden können.

Was passiert mit den Pass-Modellen 03 und 06?

Auch nach Einführung des Passes 10 behalten die Pass-Modelle 03 (eingeführt am 01.01.2003) und 06 (Biometrischer Pass, eingeführt am 01.09.2006) ihre Gültigkeit bis zum Ende ihrer Laufzeit. Wer einen Pass hat, muss sich also nicht sofort einen neuen besorgen. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass jedes Land seine eigenen Einreisebestimmungen festlegt.